Vita
Ins kalte Wasser springen? Mache ich.
Über neue Wege, offene Türen und den Mut, Dinge einfach auszuprobieren.
Manche Menschen warten, bis sie sich hundertprozentig sicher fühlen. Ich warte meistens nicht so lange.
Mein Berufsleben war immer wieder eine Reise ins Unbekannte. Von Leipzig nach Nürnberg. Vom vertrauten Umfeld in eine technische Bundesbehörde. Vom öffentlichen Dienst in einen großen Industriekonzern. Und schließlich aus einer sicheren Anstellung in die Selbstständigkeit. War das immer bequem? Nein. War es spannend? Auf jeden Fall!
Erst einmal machen. Dann herausfinden, wie es geht.
Als ich von Leipzig nach Nürnberg zog, um meine erste Führungsrolle in einer technischen Bundesbehörde anzunehmen, betrat ich berufliches Neuland. Später wechselte ich in einen Industriekonzern, in dem die Dimensionen noch einmal ganz andere waren als im Amt. Neue Menschen, neue Strukturen, neue Herausforderungen. Jedes Mal musste ich mich orientieren, dazulernen und meinen Platz finden.
Was mir dabei geholfen hat?
Mein Grundvertrauen, meine Neugier, meine positive Art und die Bereitschaft, auf Menschen zuzugehen. Ich habe oft erlebt, dass sich Türen öffnen, wenn man offen bleibt, Chancen ergreift und nicht darauf wartet, dass alle Fragen beantwortet sind. Mit 30 Jahren Berufserfahrung in der Betriebswirtschaft und einem breiten Einblick in unterschiedliche Arbeitswelten weiß ich heute: Man muss nicht immer schon den gesamten Weg kennen. Man muss bereit sein, den nächsten Schritt zu gehen.
2017: Eine Rede verändert die Richtung.
Dann kam dieser besondere Moment. Mit meiner Rede „Lehrerin – (m)ein Traumberuf“ wurde ich 2017 Vize im deutschen Storytelling-Wettbewerb bei Toastmasters International. Da war sie plötzlich, diese Erkenntnis: Menschen begeistern, Geschichten erzählen, Wissen vermitteln und auf der Bühne etwas bewegen – das ist nicht einfach nur ein Hobby. Das ist etwas, das ich beruflich machen möchte. Nach meiner Ausbildung zur Competenten Leaderin, als Präsidentin bei Toastmasters International und systemischen Business Coachin zog ich Konsequenzen und hängte meinen Job im Industriekonzern an den Nagel. Wieder sprang ich ins kalte Wasser. Diesmal in die Selbstständigkeit.
Heute: Meine Ideen dürfen auf die Bühne.
Was mich antreibt, ist die Mischung aus Menschen, Kommunikation und Kreativität. Ich entwickle Seminare für Jugendliche und Erwachsene, beschäftige mich mit souveränem Auftreten, Rhetorik, Körpersprache und persönlicher Entwicklung. Ich liebe es, Menschen zu unterhalten, sie zum Nachdenken zu bringen und ihnen etwas mitzugeben, das sie im Alltag wirklich nutzen können.
Und ich schreibe. Ich texte, entwickle Marketingideen, bereite Inhalte vor und experimentiere mit neuen Formaten. Ich probiere aus, beobachte, was funktioniert, und entwickle es weiter. Was sich nicht bewährt, wird nicht endlos verfolgt. Dann kommt die nächste Idee. Ich bin lieber in Bewegung, als auf den perfekten Moment zu warten. Meine Verwaltungsausbildung im öffentlichen Dienst und mein betriebswirtschaftlicher Hintergrund hilft mir, strukturiert und unternehmerisch zu denken. Mein Psychologiestudium und meine Ausbildungen in Naturachtsamkeit und zur systemischen Business Coachin erweitern meinen Blick auf Menschen, Persönlichkeitstypen, Charaktere, Verhalten und Entwicklung. Und meine beruflichen Erfahrungen helfen mir, Theorie und Praxis zusammenzubringen.
Was mich ausmacht?
Grundvertrauen. Eine positive Haltung. Neugier. Menschen miteinander zu verbinden und ins Gespräch zu bringen. Und die Freude daran, Dinge auf die Beine zu stellen. Ich glaube, dass wir nicht jede Unsicherheit beseitigen müssen, bevor wir etwas Neues wagen. Manchmal entstehen die besten Möglichkeiten erst unterwegs – durch Begegnungen, Dialoge, Interaktionen, Gespräche, Erfahrungen und den Mut, eine Chance zu ergreifen. Deshalb arbeite ich am liebsten praxisnah, lebendig und mit Raum zum Ausprobieren. Ich bin Kerstin Zeise. Psychologin (B.Sc.), systemische Business Coachin, Trainerin und überzeugte Macherin.
Ich bringe Menschen und Ideen in Bewegung. Und wenn sich eine neue Tür öffnet, schaue ich erst einmal, was dahinterliegt.