„Zwischen den Reizen, die von außen auf uns einwirken und unserer Reaktion darauf liegt ein Raum des Innehaltens. Viktor Frankl


Werdegang

  • 1974 geboren in Sachsen-Anhalt.
  • 1990 - 1993 Verwaltungsausbildung Kommunalverwaltung
  • 1993 - 1996 Betriebswirtin Bachelor Professional
  • 1996 - 1998 Ingenieurbüro für Bauwesen BAB Halle-Göttingen
  • 1998 - 2000 WSA Nürnberg (HR & Organisation; Personalführung; 2 MA)
  • 2016 - 2018 Toastmasters Nürnberg (Leadership; 5 Vorstandsmitglieder)
  • 2000 - 2020 Schaeffler AG (unterschiedliche Funktionen)
  • 2020 - heute freiberufliche Tätigkeit und Psychologiestudium
  • Jährliche Weiterbildungen:
  • Systemisches Coaching (2019)
  • Traumapädagogik, Resilienz & Sozialkompetenz (Prof. Hilligweg)
  • Leadership & Kommunikation (Toastmasters International)
  • Naturachtsamkeit & Stressregulation (DAWG)
  • KI & Kommunikation (laufend)
  • Neurodiversität & ADHS im Familiensystem (Prof. Kratz)

Mitgliedschaften & Netzwerke

  • Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)
  • Action for Happiness Nürnberg

Referenzen (Auswahl)

  • Berufsförderungswerk Nürnberg (2020 – 2023) 3 Tage/Woche mit jeweils 6 UE/Tag als Reha-Ausbilderin in Bewerbungstraining & Deutschunterricht für kaufmännische Berufe & Verwaltungsfachangestellte während meines Psychologiestudiums
  • Schöller-Azubi-Akademie Nürnberg (seit 2023) Seminare in Resilienz, Kommunikation, Rhetorik, Moderation in gewerbl./techn./kaufm./verw. Berufen
  • Stadt Nürnberg (seit 2023) Schulung in Resilienz & Business Knigge gewerbl./techn./verw. Azubis
  • IU Internationale Hochschule (seit 2025) Lehrbeauftragte Kindheitspädagogik, Soziale Ungleichheit & Diversität
  • IBA Berufsakademie (seit 2026) Lehrbeauftragte in Sozialer Arbeit und Management
  • Bundesagentur für Arbeit Nürnberg (2023) Resilienztraining für Beschäftigte
  • Staatskanzlei Sachsen-Anhalt (2022) Führungsqualität und Umgang mit blindem Fleck (3 Tage)
  • Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern (seit 2020) Business Training in Resilienz, Kommunikation und Moderation einer Klausurtagung


Referenzen in Coaching & Einzelarbeit im Beratungsbereich seit 2019 (Auswahl)

In unseren Azubi-Seminaren habe ich Kerstin als liebevoll und zugewandt erlebt. Wir konnten über unsere Gefühle reden. Wir haben Kerstin als kompetente, gefestigte und authentische Resilienztrainerin erlebt, die ein sehr gutes Gespür dafür hat, welche Art von Unterstützung ich als Auszubildende kurz vor Ausbildungsende gerade brauche. Ich konnte gestärkt, mit mehr Klarheit und mit einem konkreten Plan meiner nächsten Schritte zurück in meinen Ausbildungsalltag gehen. Das hat mir Mut, Struktur, Zuversicht und Motivation verliehen - genau das, was ich mir von einem Seminar gewünscht habe. Vielen Dank dafür! S.K., 21 Jahre

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Kerstin ist sehr feinfühlig. Sie spürt die leisen Zwischentöne, hört das Ungesagte, fragt an den passenden Stellen nach und lässt Raum für Stille. Sie hat keine Angst vor schweren Themen. Immer habe ich mich sicher begleitet gefühlt und nach dem Karriere-Coaching-Stunden war die Welt meist ein bisschen heller. Wenn ich mir nochmal jemanden suchen müsste, ich würde wieder sie finden wollen. P.S., 38 Jahre

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Danke nochmal für dein tolles Seminar. Ich habe einiges mitgenommen und sicherlich im Wahlkampf mit meinen Gegenkandidaten davon profitiert. D.Z., neu gwählter Bürgermeister in Bayern ab 01.05.2026

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Anne ist 37 Jahre alt, Architektin und oft die einzige Frau in Meetings, auf Baustellen oder in Entscheidungsrunden. Nach außen wirkte sie souverän, organisiert und leistungsstark. Innerlich war sie längst erschöpft. Sie hatte schon vieles ausprobiert: Zeitmanagement-Seminare, klassische Coachings, Fitnessprogramme, Achtsamkeits-Apps und Methoden zur Selbstoptimierung. Doch fast alles hatte denselben Fokus: noch effizienter werden, noch belastbarer funktionieren, noch mehr leisten. Als Anne zu mir kam - auf Empfehlung einer Kollegin - war sie ausgelaugt. In meiner Rolle als Arbeits- und Gesundheitspsychologin begegnete ich keiner „unmotivierten“ Frau, sondern einem Menschen, der über Jahre gelernt hatte, die eigenen Bedürfnisse hinter Verantwortung und Perfektion zurückzustellen. Für unser erstes Solo-Waldcoaching trafen wir uns früh am Morgen am Waldrand. Anne sprach zunächst fast ausschließlich über Projekte, Deadlines und Konflikte im Team. Selbst dort, zwischen Bäumen und Vogelstimmen, war ihr Nervensystem noch im Dauerbetrieb. Erst nach einer längeren Wegstrecke wurde sie still. „Ich weiß gar nicht mehr, wie sich echte Ruhe anfühlt“, sagte sie irgendwann leise. Im Wald musste sie nichts beweisen. Kein Konkurrenzdenken, keine Bewertung, keine ständige Erreichbarkeit. Schritt für Schritt begann sie wahrzunehmen, wie erschöpft sie tatsächlich war - körperlich, mental und emotional. Gemeinsam arbeiteten wir nicht an noch mehr Selbstoptimierung, sondern an etwas, das sie fast verlernt hatte: Selbstwahrnehmung, Selbstfürsorge und gesunde Abgrenzung. Anne lernte, Warnsignale ihres Körpers ernst zu nehmen, Pausen nicht als Schwäche zu bewerten und ihre Kommunikation klarer und gleichzeitig freundlicher zu gestalten. Heute beschreibt sie ihre Veränderung so: „Ich arbeite immer noch mit Leidenschaft, spüre mich wieder & kenne heute meine Grenzen - und kann diese auch sprachlich ausdrücken."


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Tom ist 26, Master of Science in Engineering, Absolvent der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Wie viele junge Akademiker betritt er nach dem Studium die große Bühne der Arbeitswelt zunächst durch eine Seitentür: Auf einer Jobmesse wird er von einer Zeitarbeitsfirma angesprochen. Sie übernimmt seine Bewerbungsunterlagen, organisiert Gespräche – und verschafft ihm schließlich den Einstieg in einen renommierten Elektrokonzern. Dort arbeitet Tom Seite an Seite mit festangestellten Kolleginnen und Kollegen. Gleiche Projekte, gleiche Verantwortung, gleiche Leistungsbereitschaft. Nur eines unterscheidet ihn: sein Gehalt liegt rund 30 Prozent unter dem der Festangestellten. Drei Jahre lang funktioniert das System so – bis Tom beginnt, sich zu fragen, ob seine Leistung wirklich weniger wert ist. Der Moment dieser Frage führt ihn in mein Rhetorik-/Karrierecoaching. In den folgenden Monaten arbeiten wir intensiv an den kleinen, oft unterschätzten Stellschrauben beruflicher Knigge-Wirkung: das WIE der Kommunikation durch Aussprache und Artikulation, klare Gesprächsführung, souveränes Auftreten, passende Kleidung und die Kunst der Schlagfertigkeit. Schritt für Schritt gewinnt Tom an Präsenz – nicht nur in Präsentationen, sondern auch im direkten Austausch mit Vorgesetzten. Vier Monate später tritt er mehrfach vor seinen Chef, vorbereitet, klar und überzeugend in seiner Argumentation. Das Ergebnis: Tom wird übernommen – zu den gleichen Konditionen wie seine festangestellten Kollegen. Manchmal entscheidet nicht nur das Können über den nächsten Karriereschritt. Oft entscheidet auch die Fähigkeit, das eigene Können hörbar und sichtbar zu machen.


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Alex ist 25 Jahre alt. Nach dem Abitur entscheidet er sich zunächst für einen sicheren Weg und beginnt eine Banklehre in Nürnberg. Doch schon während der Ausbildung merkt er, dass ihm dieser Beruf nicht wirklich entspricht. Die Arbeit fühlt sich für ihn zu eng, zu wenig sinnstiftend an. Im Laufe unseres integral-systemischen Einzel-Coachings wird während einer Familienaufstellung ein weiterer Hintergrund sichtbar: Sein Vater war mit Anfang 20 aus Frankreich nach Deutschland eingewandert und konnte hier trotz Abitur beruflich aufgrund von Sprachbarrieren nie wirklich Fuß fassen. Über Jahre hinweg arbeitete er in verschiedenen Hilfstätigkeiten. Eine Erfahrung, die – oft unausgesprochen – auch Alex’ Blick auf Sicherheit, Anpassung und berufliche Möglichkeiten geprägt haben könnte. In einem unserer Gespräche wird zudem deutlich, dass Alex eine tiefe Loyalität seinem Vater gegenüber empfindet. Unbewusst scheint ihn die Frage zu begleiten, ob er sich erlauben darf, beruflich erfolgreicher oder erfüllter zu sein als sein Vater. Diese innere Verbundenheit wirkt zunächst eher bremsend – wie eine leise Grenze, die er sich selbst setzt und sich nonverbal auch an seiner Körpersprache, Sprach- und Kleidungsstil zeigt. Alex ist eher introvertiert, zieht sich zurück, und eine leise depressive Stimmung begleitet ihn durch diese Phase der Orientierung. Er versucht dennoch, seinen Weg zu finden. Mit Fortbildungen als Bilanzbuchhalter qualifiziert er sich weiter und wagt schließlich den Wechsel in eine andere Branche. Dort fühlt er sich zwar deutlich wohler – das Umfeld passt besser zu ihm –, doch nach einiger Zeit spürt er eine neue Unruhe: Er ist unterfordert und fragt sich, ob das schon alles gewesen sein soll. In unserem Einzel-Karrierecoaching beginnt Alex, sich erstmals bewusst mit seinen eigenen Träumen und Möglichkeiten auseinanderzusetzen – auch jenseits von väterlich übernommenen Vorstellungen von Sicherheit und Loyalität. Wir nehmen uns Zeit, seine Interessen, Stärken, Werte und Motive als hochsensiblen jungen Mann zu erkunden. Gemeinsam entwickeln wir ein Vision und Style Board: Bilder, Worte und Symbole, die seine Vorstellungen von einem erfüllten Berufsleben und Business Look sichtbar machen. Diese Visionen untermauern wir mit Affirmationen, Familien- und klaren Zukunftsbildern, die ihm Orientierung geben. Langsam entsteht aus den vielen Gedanken ein roter Faden. Alex erkennt, welche Studienrichtungen zu seinen Interessen passen könnten – möglicherweise sogar berufsbegleitend, damit er Schritt für Schritt in eine neue Zukunft wachsen kann. Manchmal braucht es nur einen psychologisch sicheren Raum und eine einfühlsame Begleitung, in dem Gedanken laut ausgesprochen werden dürfen. Und plötzlich wird aus einer diffusen Unzufriedenheit eine klare Richtung.


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Valerie, 38, Ärztin und Mutter von drei Kindern mit Hund: Zwischen Klinikalltag, Hausaufgaben und Familienmanagement spürt sie zunehmend die Last von Verantwortung und Mental Load. Unterschiedliche Bedürfnisse – Ordnung, Nähe, Distanz, Autonomie – sowie die verschiedenen Charaktere in Klinik, Team und Familie fordern sie täglich. In unserem Einzel-Gesundheitscoaching nimmt sich Valerie bewusst Zeit, ihre Prioritäten, Grenzen und Ressourcen zu reflektieren. Wir entwickeln gemeinsam Burnout-Präventions-Strategien, wie sie Beruf, Familie und Selbstfürsorge in Balance bringt, innere Klarheit gewinnt und Improvisationstalent aufbaut. Schritt für Schritt entsteht ein Plan, der es ihr ermöglicht, souverän Entscheidungen zu treffen, Energien sinnvoll zu verteilen und in allen Lebensbereichen präsent und handlungsfähig zu sein.



Privat

Als Psychologin entwickle und leite ich Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in institutionellen Kontexten. An der Schnittstelle von Individuum, Organisation und System moderiere ich dynamische Gruppen zielgerichtet, stärke die Konfliktfähigkeit und fördere soziale Interaktion – praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Mein Weg basiert auf fundierter Erfahrung in HR, Marketing, Industrie und dem öffentlichen Dienst. Resilienz braucht manchmal einfach frische Luft, Bewegung und Farbe. Meinen persönlichen Ausgleich finde ich verheiratet und als Mutter einer erwachsenen Tochter in einer bewussten, gesunden Lebensbalance aus Natur & Dynamik: Gartenzeit, Radfahren, Wandern und regenerierendes Waldbaden. Ausdruck & Kreativität: Vitalisierendes Tanzen und fokussiertes Malen. Kulinarischer Genuss: Hochwertige Kulinarik von Buddha Bowls und Sushi bis hin zu Pizza und Eis – in wunderbar-undogmatischer Balance.